Dienstag, 23. Dezember 2008
Eine Woche später...
... gibt´s leider noch immer keine Entwarnung. Im Schlafzimmer rauscht die "Entfeuchtungsmaschine" (oder wie auch immer das Teil nun heißt). Allerdings doch wesentlich leiser, als wir ursprünglich vermuteten.

Ausziehen über die Feiertage war leider nicht möglich. Zum Einen hatte meine Mutter schon das Ticket für den Flug hierher gekauft und wäre dann auf den Kosten sitzen geblieben. Zum Anderen habe ich Rufbereitschaft, so dass ich auch nicht wirklich weit weg kann...

Aber wir arrangieren uns. Zwar steht der Flur voll, ein Großteil des Wohnzimmers wird zum Nachtlager umfunktioniert - hehe, und die Kleidung ist so in der Wohnung verteilt, dass es Zufall ist, welches Kleidungsstück ich finde und dann letztendlich anziehen kann *hüstel*. Aber noch wurde ich wenigstens nicht von einem Blindenhund angeknurrt.

Hier ein Bild vom WohnSchlafzimmer:



Hinten im Eck soll der Weihnachtsbaum stehen... We´ll do our very best...!

... link (0 Kommentare)   ... comment


...bereits 254 x gelesen

Freitag, 17. Oktober 2008
Wie dämlich....
... kann man eigentlich sein? Und ich meine richtig dämlich, dämlich im Sinne von dummbatzig, völlig bescheuert, gaga.

Gestern Abend wollten wir jemandem eine Videocassette ausleihen. Nur wussten wir nicht mehr genau, auf welcher denn der gewünschte Beitrag war. Kann passieren, wenn man die Beschriftung vergisst... Was liegt also näher, als die in Frage kommenden Exemplare in den Recorder zu schieben und kurz durchzuspulen. Dauert in der Regel nicht lange - und man kann die Beschriftung korrigieren oder anbringen.

So weit, so gut.

Was dann kam, ließ uns recht fassungslos und kopfschüttelnd zurück: Uli fing an, dass der Recorder nicht funktioniert. Kann gar nicht sein, hatte ich ja installiert und ausprobiert. Da ging noch alles. Aber: Er hatte Recht. Er reagierte nicht auf die Fernbedienung. Nun gut, dann eben auf die herkömmliche Art mit dem Finger am Knopf. Aber irgendwas war anders. Irgendwas stimmte hier nicht.

Und dann fiel es uns wie Schuppen aus den Haaren: Das war nicht unser Recorder. Zumindest nicht das Exemplar, was bislang da stand.

???

Was war passiert? Beim Umzug hat jemand das gesamte TV-Equipment in einen Karton gepackt. Gut, aber leider direkt auf den alten, nicht mehr richtig funktionierenden Videorecorder. Da der Kasten genauso schwarz ist wie sein Nachfolger, fiel mir das beim Installieren auch nicht weiter auf. Ich war ja heilfroh, dass ich die Technik beherrschte und alles wieder funktionierte.
Das Dumme an der Sache: Der neuere, voll funktionsfähige Recorder - liegt im Müll. Im Elektronik-Schrott.

Wie dämlich ist das denn....?
Argh!!!

... link (0 Kommentare)   ... comment


...bereits 286 x gelesen

Mittwoch, 15. Oktober 2008
Argh...
Ich beiße hier gleich in die Tischplatte....*seufz*
Gerade eben war ein Parkettleger hier und hat sich den Schaden angeschaut, den ich in diesem Bericht näher beschrieb. Er schaute und schaute und notierte sich die Zimmermaße - und... Wird erst einmal einen Kostenvoranschlag bei der Hausverwaltung einreichen.

Letztendlich läuft´s aber darauf hinaus, dass zwei Zimmer komplett wieder ausgeräumt werden müssen: das Schlafzimmer und der Flur. Wobei wir beim Schlafzimmer immerhin noch den Bonuspunkt zugestanden bekamen, dass die beiden Kleiderschränke stehen bleiben können. Nur leer müssen sie sein. Das ist zu schaffen.

Aber ich habe es noch lebhaft in Erinnerung, dass wir vor gar nicht allzu langer Zeit erst alle Sachen eingeräumt haben. Nun heißt es also: Alles wieder retour. Erst wird das Schlafzimmer in Angriff genommen, dann der Flur. Und zwar der gesamte Flur, sozusagen in voller Länge. Mit allen Büchern, die bereits hübsch sortiert und eingeräumt sind.

Eigentlich könnte ich jetzt losheulen vor lauter Frust. Bringt aber nichts. Also bin ich lieber froh, dass es überhaupt gemacht wird. Wer weiß, was sich sonst unter dem Laminat so alles an Schimmelpilzen bildet *grusel*.

Also auf ein Neues, wieder räumen und ... argh

... link (0 Kommentare)   ... comment


...bereits 294 x gelesen

Dienstag, 23. September 2008
Meine Wut und die Post...
Ich schilderte ja HIER bereits die unsägliche Postgeschichte. Sie geht weiter. *ironie an* Wer hätte das gedacht...?!*ironie aus*

Am Sonntag brachte mir meine Schwiegermutter allerhand Post mit, die wieder an die alte Anschrift ausgeliefert wurde. Und heute fischten wir unter Aufopferung unserer Hände einen ganzen Stapel Post aus dem "nicht-aktiven" Briefkasten. Argh....! Der Briefkasten ist stillgelegt, ich klebte bereits zuvor mal einen Klebestreifen drüber; irgendjemand pfriemelte ihn aber wohl wieder ab. Am Briefkasten selbst hängt ein großer Aufkleber: Briefkasten ...straße mit Skizze. Aber nein, der Postbüttel wirft dort auch Post ein, die eben genau so beschriftet ist. Und wir haben keinen Schlüssel zu diesem Kasten. Also ist man gezwungen, mit seinen Finger im Trüben im Kasten zu fischen. Das geht aber nur begrenzt.
Auch mit der Würstchenzange ist dem nicht richtig beizukommen, weil der Kasten eine kleine Biegung nach unten macht. Aber wie heißt es so schön...? Not macht erfinderisch. So umwickelte ich die Würstchenzange mit einem Klebeband, Klebeschicht nach außen und kam mir in der Folge vor wie bei dem alten Kinderspiel, bei dem man Gegenstände und Fische mit einem Magneten angeln musste. Immerhin bekam ich auf diese Art und Weise noch drei Briefe und einen Reklamezettel raus. Jetzt ist der Kasten wieder zugeklebt.

Und ich schwöre, wenn das wieder passieren sollte, werde ich ihn mit Sekundenkleber bearbeiten....

Der Kundendienst der Post ist inzwischen zum zweiten Mal von mir angeschrieben worden. Die erste Reaktion kam vor etwa zehn Tagen:

---Zitat an---
Es tut uns leid, dass Sie mit unseren Leistungen nicht zufrieden sind. Für die Unannehmlichkeiten, die Sie in Kauf nehmen mussten, bitten wir Sie um Entschuldigung.

Natürlich haben wir Ihr Anliegen sofort an die zuständige Abteilung unseres Unternehmens weitergeleitet. Sie können sicher sein, dass die Ursachen für Ihre Beanstandungen kurzfristig beseitigt werden.

Sollten dennoch erneut Mängel auftreten, lassen Sie es uns bitte wissen, damit wir uns unverzüglich darum kümmern können.

Wir hoffen, Sie künftig wieder von der Qualität unserer Leistungen überzeugen zu können.
---Zitat aus---

Und nein, wir sind Ü-B-E-R-H-A-U-P-T nicht von der Qualität der Leistungen überzeugt. Wen wundert´s....???

... link (2 Kommentare)   ... comment


...bereits 413 x gelesen

Samstag, 20. September 2008
Umzug - Teil 6...
Untertitel: Die Sache mit der Post...

Tscha, das ist so eine Sache, die mit der Post. Als ich vor ca. 16 Jahren umzog, gab es noch einen kostenlosen Nachsendeservice. Der hat prima geklappt! Noch dazu bekam man einen ganzen Haufen bereits frankierter Postkarten, mit denen man wichtigen Leuten mitteilen konnte, dass man seinen Wohnort verlagert hat.

Heute kostet das natürlich was (und die Karten gibt´s auch nicht mehr *finsterguck*). Für ein Jahr etwas weniger als 25,- €. Also richtig viel Geld. Dafür verlange ich aber auch Service. Was sich die Post da momentan erlaubt, ist jedoch weit davon entfernt. Schon dreimal haben wir in der Zwischenzeit Post von der alten Anschrift abgeholt.

Noch ätzender ist jedoch der Umstand, dass unsere Post munter zwischen den Hausbewohnern aufgeteilt wird. Zum Einen liegt das daran, dass jemand mit gleichem Namen im Haus wohnt - und zwar tupfengleich, denn das phonetische Maier, Majer, Meyer, Mayer etc. kann man ja auf mannigfaltige Art schreiben. Da hilft dann teilweise das Mitlesen des Vornamens.
Zum Anderen befindet sich unser Briefkasten wie der Hauseingang auch in der Nebenstraße. Wir bewohnen die unterste Etage in einem Eckhaus und haben einen separaten Eingang. Und einen separaten Briefkasten. Gut, jetzt könnte man ja beschwichtigend sagen, dass der arme Postbüttel das ja nicht zwingend wissen kann.
Hier kommt jetzt - der geneigte Leser ahnt es bereits - ein Aber. Ein großes Aber, Denn erstens haben wir am Haupteingang direkt an unserem (nicht genutzten und stillgelegten!) Briefkasten einen Vermerk angebracht (mit Skizze!) und zweitens gebe ich momentan unsere Anschrift immer mit dem Zusatz: "Briefkasten Ecken xy-Straße" an. Und was passiert...? Sogar diese Post wird falsch zugestellt.
Die Einzigen, die das wirklich völlig blicken, sind die Herren vom Paketdienst. Und zwar von jedem (gut, wir hatten erst drei, aber immerhin...).

Ist das jetzt Service - oder ist das einfach nur ätzend? Ich möchte meine Post pünktlich und vollständig zugestellt bekommen. Und zwar an jedem Werktag in der Woche. Und ich möchte meiner Post auch nicht hinterherlaufen.

... link (0 Kommentare)   ... comment


...bereits 364 x gelesen

Mittwoch, 17. September 2008
Umzug - Teil 5...
So langsam geht mir der Stoff aus... *hahaha*
Aber gut, wir haben ja noch Kleinigkeiten erlebt.
Am Freitag der ersten Woche konnten wir dann endlich unsere Dusche in Betrieb nehmen. Wurde auch langsam Zeit, denn ein Waschlappen alleine... *hüstel*. Inzwischen war übrigens auch die Waschmaschine angeschlossen, so dass die nassen Hand- und sonstigen Tücher vom Montag Morgen endlich durchgenudelt werden konnten. Wurde auch langsam Zeit. Zwischendurch waren sie nämlich zweimal im Garten nassgeregnet *augenverdreh*.

Die Fliesenleger waren in der Zwischenzeit auch fertig geworden, so dass neben dem Kistenauspacken noch die Arbeit des Küche-fertig-Streichens erledigt werden konnte.

Selbige kam dann am letzten Dienstag. Wir sind recht zufrieden mit dem Ergebnis. Einziger Mängelpunkt: Beim Säubern am nächsten Morgen ging die Tür des Eck-Karusselschrankes - äh, zu Bruch wäre jetzt übertrieben. Ich hob sie gewissermaßen aus den Angeln. Danach ließ sich die Tür weder öffnen noch schließen - und der Schrank dementsprechend auch nicht befüllen. Der erste Anruf des Tages ging also ins Möbelfachgeschäft. "Sie rufen außerhalb unserer Geschäftszeiten an..." Na Klasse!
Also versuchte ich mein Glück später. Und das war dann das merkwürdigste Reklamationsgespräch meines bisherigen Lebens: Ich schilderte die Misere, beendete meine Ausführungen, und vom Gegenüber kam - nichts. Funkstille. Nach gefühlten 30 Sekunden fragte ich dann mal, ob noch jemand am anderen Ende sei. "Ja, ich habe mir nur gerade notiert, was sie gesagt haben." - Wieder Stille.
Ich: "Und nun...?"
Sie: "Wir schicken jemanden vorbei."
Stille.
Ich: "Wann wird das sein?"
Sie: "Schnellstmöglich."
Ich: "Und was bedeutet das konkret?"
Sie (schnippisch): "So schnell wie möglich eben."
Und damit war das Gespräch beendet.
???
Montag rief ich abermals an. Man zeigte sich am anderen Ende etwas erstaunt über mein Anliegen. Oder vielmehr über das Nichtvorliegen meines Erstanrufes. Keine 24 Stunden war der Schaden behoben, eine Kleinigkeit.
Mein Verdacht ist ja immer noch, dass ich beim ersten Anruf die Putzfrau erwischte *gna* (und gleich eine Entschuldigung an alle Perlen hinterherschickend!)

... link (1 Kommentar)   ... comment


...bereits 377 x gelesen

Dienstag, 16. September 2008
Umzug - Teil 4...
Heute geht es um den pinkfarbenen Riesen, der, der für die Kommunikation zuständig ist.
Eine kurze Vorgeschichte: Wir ließen vom Elektriker die Telefonleitung von den Kinderzimmern ins Wohnzimmer legen. Erschien uns praktischer *hüstel*. Nur meinte der gute Mann, wir bräuchten unbedingt noch einen T*lekom-Techniker, denn... der Vorbewohner hatte die Amtsleitung durchgeschnitten.
Nein, sagen Sie jetzt nichts, Fräulein Hildegard! Wir wissen nicht, warum das geschehen ist. Aber es war klar, dass wir das nicht in Eigenregie managen konnten.
So trabte ich also vier Wochen vor dem Umzug zu einer Zweigniederlassung, verbrachte dort eine Stunde für´s Ummelden und Organisieren des Technikers - und ging frohen Mutes meiner Wege.
In der Woche vor dem Umzug bekamen wir dann eine schriftliche Auftragsbestätigung. Mit den neuen Rufnummern. Und der Ankündigung, dass der Techniker am 1.9. zwischen 12:30 und 18:30Uhr hier auf der Matte stünde.
Feinchen. Dann läuft das ja...

Manchmal ist es gut, wenn man vorher nicht weiß,was einem noch bevorsteht *augenroll*.

Der 1.9. kam. Wer nicht kam, war der Techniker. Dafür waren die Fliesenleger aktiv. Immerhin ging´s voran. In dem ganzen Trubel dachte auch niemand an die fehlende Leitung. Erst Abends fiel es uns auf. Wir übten uns in Geduld, wartete auch noch den Dienstag ab - am 3.9. war dann meine Geduld allerdings etwas erschöpft. Über Handy (!) rief ich bei der Service-Hotline an und erkundigte mich nach dem Verbleib des guten Mannes. Hinterher war er einem Kettensägenmörder zum Opfer gefallen oder wurde von einer ältlichen Psychopathin gefangengehalten. Man kann ja nie wissen.

Die Antwort der Dame am anderen Ende ließ jedoch meinen Herzschlag stocken: "Wir haben hier gar keinen Auftrag von ihnen vorliegen!". Kann ja gar nicht sein, immerhin hielt ich die Auftragsbestätigung s-c-h-r-i-f-t-l-i-c-h in den Händen... Trotzdem beharrte sie auf der Nichtexistenz. Die Erklärung war denkbar einfach: Die EDV hatte den Auftrag nicht weitergeleitet. Tolle Sache, das, gell?! Wenn ich doch auch immer diese Ausrede nutzen könnte. Bastian hat kein neues Schulheft, weil die EDV den Auftrag nicht weitergeleitet hat. Ich konnte leider nicht weiter aufräumen, weil.... *grummel*

Wie es denn jetzt weiterginge, wünschte ich zu wissen. Immerhin ist mein Mann auf einen reibungsfreien Ablauf angewiesen; er arbeitet ja übers Internet und verdient so unseren Lebensunterhalt. Es folgte ein eifriges Hin und Her mit dem Ende, dass "schnellstmöglich" ein Techniker geschickt würde.

Schnellstmöglich.
Auf dieses Wort reagiere ich langsam allergisch!

Es kam der 5.9.; unser Telefonanschluss war zu diesem Zeitpunkt bereits fünf Tage überfällig. Und noch kein Techniker in Sicht. Ich griff wieder zum Handy. Und dieses Mal wurde ich nach Aussagen meines Mannes recht energisch (jaha, das kommt wohl seltener vor, als manche denken... *seufz*). Wieder bekam ich die Auskunft, dass unser Auftrag nicht existiere. Arghhhhhh! Ich holte tief Luft und ließ dann meinen Unmut hinaus - gemäßigt, aber energisch. Mit dem Erfolg, dass man für den 10.9. einen Techniker ankündigte. Damit war ich allerdings nicht zufrieden. So einfach käme man mir nicht davon. Das sei zu spät und überhaupt, wer uns denn den Verdienstausfall ersetze....

Der Techniker kam am 9.9. Er kam pünktlich, er arbeitete schnell, und er arbeitete sorgfältig. Er war nett (und überhaupt konnte er ja nichts für die Misere hinter den Kulissen). Und seitdem läuft´s. In jeder Beziehung.

Und als Folge dieses "Laufens" müsst dürft Ihr nun diese Ergüsse hier über Euch ergehen lassen *zwinker*...

... link (0 Kommentare)   ... comment


...bereits 274 x gelesen

Montag, 15. September 2008
Umzug - Teil 3...
Die zweite Nacht im neuen Heim.
Öhm, die war in der Tat recht kurz. Hier im Stuttgarter Raum waren für diesen Tag heftige Gewitter angesagt. Und so kam es dann auch. Gegen 4:45 Uhr wachte ich auf, weil es granatenmäßig donnerte. Sogar die Blitze sahen wir vom Schlafzimmerfenster aus. Dazu muss man wissen, dass das Schlafzimmer - weil die Wohnung im Souterrain liegt - nur zwei kleinere Oberlichtfenster besitzt. Nun, und was macht man als Bewohner einer neuen Behausung bei dem ersten wirklich kräftigen Guss...? Richtig, man kontrolliert, ob alle Fenster geschlossen sind (gut, das macht man auch, wenn man nicht "neu wohnt"...) und vor allem, ob alles dicht ist.

Also krabbelte ich aus dem Bett und begab mich auf einen kurzen Kontrollgang. Alles dicht, alles trocken, alles zu. Fein, dann kann ich ja weiterschlafen.

Fünf Minuten später sage ich zu meinem Mann noch, dass es sich ja gerade um eine bizarre Situation handelt. Ich hatte nämlich das Gefühl, unter einer Dusche zu stehen, rein akustisch, ohne allerdings nass zu werden. Weitere fünf Minuten später beschloss ich, doch noch mal nach dem Rechten zu sehen.
Danach war unsere Nacht gelaufen: Ich sprang mit beiden Beinen ins Wasser. Was war passiert? Unsere Lichtschächte waren vollgelaufen, da der Abfluss durch Schlick, Schlamm, Dreck, Laub - was auch immer - verstopft war. Und nach geschätzten 30 cm war eben Schluss mit Lustig. Ab da lief das Wasser munter über die Fensterbänke, an den Wänden entlang und direkt ins Schlafzimmer. Von dort aus hatte es sich in den zehn Minuten zwischen den beiden Kontrollgängen schon in den Flur vorgewagt. Dummerweise standen überall noch (mehr) Umzugskisten herum, Handtücher waren bislang nur in begrenzten Mengen aufgetaucht.Trotzdem wurde alles, was irgendwie saugend war, in die Wassermassen geworfen. Die nächsten zwei Stunden waren wir drei Erwachsenen (meine Mutter war auch noch da) damit beschäftigt, dieser Flut Einhalt zu gebieten.

Danach sanken wir noch mal für eine kurze Zeit ins Bett, aber an richtigen Schlaf war zumindest bei mir nicht mehr zu denken.

Das Laminat hat unter der Aktion doch erheblich gelitten. Zumindest sieht man sowohl im Schlafzimmer als auch im Flur, bis wohin das Wasser geflossen ist. Dort wellt sich der Boden leicht auf. Nein, ich muss mich verbessern - nicht leicht, sondern doch schon recht stark. Ein ins Schlafzimmer gestelltes Regal hat jetzt doch erhebliche Kippneigung....

Dummerweise war die Waschmaschine noch nicht angeschlossen; der Flaschner (remember: schwäbisch für Klempner) musste die Wasseranschlüssen bzw. -abläufe noch montieren. So saßen wir also zusätzlich noch auf einem Haufen durchweichter, teilweise verdreckter Wäsche.

Für diesen Tag war ich mehr als bedient. Die Verwaltung ist informiert, der Schacht in der Zwischenzeit aber immer noch nicht gereinigt. Wir werden den Herren noch mal auf die Füße treten müssen. So etwas möchte ich dann doch nicht noch einmal mitmachen.....

... link (2 Kommentare)   ... comment


...bereits 392 x gelesen

Sonntag, 14. September 2008
Umzug - Teil 2...
Es wurde also Sonntag. Wir wachten auf inmitten von hunderten von Kiste. Ehrlich, nicht übertrieben - meine Liste geht bis Kistennummer 240, danach war ich in der neuen Wohnung zugange und habe nicht mehr weiter Buch führen können. Das hat dann u.a. zur Folge, dass wir immer noch unsere Frühstückbretter vermisssen. Denn alle Kisten sind noch nicht ausgepackt. Aber wir arbeiten dran - und so langsam sieht man auch, dass es weniger wird...

Sonntag also, wir wurschtelten nach dem Frühstück vor uns hin, verschoben Kisten, fingen an, das Eine oder Andere auszupacken. Bis plötzlich gegen Mittag mein Jüngster behauptete, die Polizei stünde an der Tür und verlange nach mir. Pfffttt - kein Wort glaubte ich ihm. Ähm, aber er hatte Recht! Tatsächlich verlangte die Polizei nach uns. Allerdings nicht, um meine Dienste in Anspruch zu nehmen, sondern weil unser großer Laster einen Unfall hatte.
Unbemerkt hatte mein Schwager am Vortag beim "Um-die-Ecke-Fahren" einen Daimler touchiert. Mit der Folge, dass die hintere Seitenscheibe futsch war, ein recht tiefer Kratzer, eigentlich mehr eine ausgesprochen tiefe, langgezogene Delle, unterhalb des demolierten Fensters zierter das Auto.

So verbrachten wir also über eine Stunde mit der Aufnahme dieses unglücklichen Zwischenfalles. Statt weiter in den Kistenbergen zu verschwinden. Diese Aufregung war dann aber auch genug für den zweiten Tag.

Teil 3 kommt dann morgen - oder später am heutigen Tag.

Photos gibt´s momentan keine. Mein Göttergatte hat mein Objektiv in Peking - nun ja, zumindest funktionsunfähig wieder mit heimgebracht. Und mit dem "langen Rohr" lassen sich bestimmte Sachen nicht wirklich gut photografieren.... *seufz*

... link (0 Kommentare)   ... comment


...bereits 278 x gelesen

Samstag, 13. September 2008
Entsorgt..
Wenn ich den erwische, der eine Tüte mit zwei "Aufbackbrötchen" in eine Umzugskiste gepackt hat.... *grummel*. Mikrobiologen hätten ihre ware Freude an dem Mikrokosmos gehabt. Ich hingegen entsorgte die Tüte ungeöffnet (zum Glück war sie durchsichtig, sonst... *würg*).

... link (2 Kommentare)   ... comment


...bereits 336 x gelesen