Mittwoch, 24. Oktober 2012
Kinder...
Mit ihnen ist es oftmals beschwerlich, aber ohne sie wäre es totlangweilig..... ;-))

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Samstag, 25. August 2012
Zwischenmeldung....
Da immer wieder Fragen gestellt werden, wie es denn jetzt mit Bastian und der Schule weitergeht, hier eine kurze Zwischenmeldung:

1. Das Jugendamt bezahlt nichts, auch nicht im Sinne einer Einzelfallentscheidung.

2. Bastian wird das Schuljahr wie geplant aussetzen und zum Schuljahr 2013/2014 wieder einsteigen. Wir suchen noch eine Finanzierungslösung. Da es sich um ein "schwebendes Verfahren" handelt, werde ich mich hier momentan nicht dazu äußern.

Vom Fraunhofer-Instutut und aus Tübingen kamen bislang nur Absagen, kein Wunder, müssen die Institute doch jetzt gleich mit der doppelten Anzahl von Studenten / Praktikanten zurecht kommen. Da bleibt für einen zusätzlichen Praktikanten kaum noch Platz.

Wir suchen weiter!

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Mittwoch, 1. August 2012
Vielen Dank...
... für die vielen Tipps und Anregungen, die wir inzwischen (auch als PM) erhalten haben.

Nur ein kurzer Abriss, was wir zwischenzeitlich eruiert haben:

--> Schüler-Bafög: kommt nicht in Frage, da Bastian die Vorbedingungen nicht erfüllt (abgeschlossene Berufsausbildunng, nicht mehr bei den Eltern wohnend, fünf Jahre gearbeitet u.ä.).

--> Stipendien: schwierig. Wird gezahlt für bestimmte Gruppen (Spätaussiedler, Migranten, Voll- und Halbwaisen, Kinder von Eltern mit bestimmten Berufserkrankungen etc.). Die Vorbedingungen werden von uns allesamt nicht erfüllt.

--> neues Gutachten: Rücksprache mit der Schule ergab, dass Bastian die ICD-Anforderungen (F 91 - 98) nicht erfüllen wird. So können wir uns den Ärzte-/Gutachten-Marathon sparen.

Unsererseits wird ein Schreiben an das Jugendamt verfasst, mit der Bitte um die Möglichkeit einer Einzelfallentscheidung. Immerhin ist diese Situation ja völlig fremdverschuldet entstanden.

Mit der Schule stehen wir trotz Ferien weiterhin in engem Kontakt und arbeiten an einer Zwischenlösung.

Weitere Infos folgen - wenn es Neuigkeiten gibt....Bitte verzeiht, wenn ich nicht auf alle Anschreiben persönlich eingehen werde. Das ist momentan ein wenig viel.... ;-)

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Montag, 30. Juli 2012
Ein rabenschwarzer Tag....
... für uns. Nun ja, jedenfalls soweit wir das bislang überblicken können.

Unser Problemkind ist wie immer Bastian. Nein, das Knäblein ist gerade mit seinen Pfadis unterwegs und ahnt noch nichts von den Wirren, die hier inzwischen Einzug gehalten haben.

Bastian geht ja auf das Private Gymnasium Esslingen, deutschlandweit das einzige ADHS-Gymnasium. Wie haben wir um den Erhalt dieser Schule gekämpft. Und wie glücklich waren wir im Januar über die staatliche Anerkennung.

Dann im März der erste Schock: Bastians 10. Klasse wurde kleiner und kleiner. Viele kündigten an, zum Schuljahr auf eine öffentliche Schule wechseln zu wollen. Eine Rückstufung gab es, zwei Abgänge wegen - hm, nennen wir es mal "Unlust". Übrig blieb alleine Bastian. Mit guten Noten. Mit dem Willen, auf dem PGE sein Abi zu machen. Nur... eine 11. Klasse wird´s mit einem einzigen Schüler nicht geben.

Was tun...?!

Die Lösung war so einfach wie perfekt. Wobei - nein, einfach war es nicht. Der Plan sollte so aussehen: Bastian macht ein Jahr Schulpause, um dann in die 11. Klasse einzusteigen. In diesem Jahr besucht er die Uni Stuttgart in der Einführungsvorlesung "Technische Biologie", bewirbt sich um ein zeitgleiches, längeres Praktikum am Fraunhofer-Institut und poliert sein Englisch auf (absolute Schwachstelle....).

Knackpunkt: Das Jugendamt musste mitspielen. Die Besprechung fand am letzten Montag statt. Und war durchweg positiv. Das Konzept überzeugte, eigentlich schien alles in trockenen Tüchern.

Bis dann heute ein Mail vom Jugendamt kam:
Das Übergangsjahr wird vom Amt nicht unterstützt. - Gut, das könnte man ja ggf. noch so auffangen.
Viel schlimmer der zwetie Teil:
Nach einem Jahr "aussetzen" muss für die Hilfe nach § 35a das komplette Verfahren neu durchlaufen werden, wobei die Hürden für die Bewilligung anscheinend viel höher sind.

Komplettes Verfahren würde eine erneute, komplette Expertise durch eine Facharzt bedeuten (viel Organisation, Koordination mehrerer Termine, die man auch erst mal bekommen muss, Wartezeiten bis zu 8 Monaten etc.).

Die Finanzierung der Schule aus der privaten Tasche können wir uns nicht leisten. Wenn jetzt alles saudumm läuft, müssen wir mitten in den Ferien für Bastian eine Schule suchen, die er ab September besuchen soll. Und das ohne vorherige Besichtigung und Besprechung der allgemeinen Problematik.

Anfrage beim Jugendamt läuft und wird hoffentlich schnell zur Klärung führen.

Mir ist völlig übel! Jetzt lief es gerade so gut. Das Kind war schulisch stabil, fühlte sich angenommen. Und nun dieses Dilemma. Ich mag gar nicht daran denken, wenn Bastian Mitte August Heim kommt und wir ihm dann vielleicht mitteilen müssen, dass er sich von seinen Plänen verabschieden muss.

Zum Heulen....! Kann mal bitte wieder etwas Normal verlaufen...?

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Montag, 3. Januar 2011
Immer wieder nett...
... mit der Familie in der Stadt "schnell eine Kleinigkeit" zu essen. Schon die Wahl der Lokalität ist ein Abenteuer:

Kind 1: "D*ner - igitt!"
Kind 2: "N*rdsee - nö, is´ ja Fisch!"
Kind 1: "McD* - bäh!"
Oma: "S*bway - bloß nicht!"

Mann-o-Mann!

Dann später beim Durchforsten der Speisekarte:

Kind 1: "Bohnensuppe mag ich ja eigentlich, aber nur ohne Bohnen!!"

Ich will auf den Arm!

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Mittwoch, 22. Dezember 2010
Vielen Dank...
... an alle, die dem Spendenaufruf gefolgt sind. Wir sind beeindruckt, denn mit einer solchen Resonanz hatten wir nicht gerechnet. Auch nicht vor Weihnachten. Seid gewiss, das Geld ist gut angelegt in die Zukunft unserer Schüler. Es wird bestimmt nicht für "sinnlose" Sachen draufgehen, dazu ist die finanzielle Lage zu angespannt und die Finanzen zu kostbar.

Danke also auf diesem Weg nochmals für die Spendenbereitschaft!

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Samstag, 25. September 2010
Ritalinkritik...
... gibt´s ja immer wieder.
Weltweit.
Die Unbelehrbaren...

Das Schlimme an der Sache ist, dass mit der Fürsorge und dem schlechten Gewissen der Eltern "gespielt" wird. Und es gibt viele Eltern, die sich immer wieder hinterfragen, ob es richtig ist, was sie für ihr Kind entscheiden.

Und wie kann man gegen die Unbelehrbaren argumentieren?

HIER gibt es eine (klitze-)kleine Hilfestellung mit fundierten Informationen.

Adopt one today!

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Samstag, 20. Februar 2010
Was macht man...
... denn eigentlich mit "störrischen Pubertisten"...?
Das Knäblein benimmt sich wie die Axt im Walde; Sanktionen erscheinen zwecklos. In den jetzt zu Ende gehenden Ferien gab es jeden Abend richtig Zoff.

Menno!

Manchmal möchte ich den Knaben an den Ohrläppchen über den Balkon hängen. Alleine - es fehlt am Balkon. Vielleicht ganz gut so *hüstel*.

Ich werde jetzt noch mal einen Tee trinken.
In aller Ruhe.
Und mir ein gepflegtes "Ommmmmm" bereitlegen.

Ommmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm......


Adopt one today!Adopt one today!

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Sonntag, 15. November 2009
Strafe...
... muss sein.
Finde ich jedenfalls - aber ich bin ja auch altmodisch und verschroben *hüstel*.

Jedenfalls haben wir Bastian heute mitgeteilt, wie seine Strafe aussehen wird: Da er ja über kein Barvermögen verfügt, um den entstandenen Schaden zu zahlen, wird er eine Art "familiären Arbeitsdienst" leisten müssen. 500 Stunden. Darin sind u.a. Renovierungsarbeiten in seinem Zimmer enthalten, aber auch andere Arbeiten wie Laub fegen, bei der Gartenarbeit helfen, Einkäufe reintragen, Besorgungen machen und so weiter.

Und erstaunlicherweise hat er diese Kröte geschluckt, ohne Widerworte, ohne Nörgelei. Einfach so.

Wow, muss der ein schlechtes Gewissen haben...

Ach ja, gestern ist es mir dann noch mal eiskalt über den Rücken gelaufen. Denn ich habe mir überlegt, dass ursprünglich meine Dienstreise nach Bonn für genau diesen Zeitraum angesetzt war. In diesem Falle wären die Kinder zum Brandzeitpunkt alleine gewesen. Und dann...? Hätten sie rechtzeitig handeln können? Was wäre passiert....?

*schüttel*

Manche Sachen sind einfach gut so, wie sie sind. Manche Sachen sind wohl "vorherbestimmt". Vielleicht soll das alles so sein....

Adopt one today!Adopt one today!

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Samstag, 14. November 2009
Zwischenmeldung...
Vielen Dank erst einmal für die warmen und tröstenden Worte. Irgendwann gibt´s dann auch mal Bilder vom Unglück. Aber noch schwirrt uns hier allen der Kopf. Die Versicherung möchte erst die Schadensmeldung und Photos haben, bevor sie sich entscheidet, ob sie einen Sachverständigen schickt. Erst danach können / dürfen wir mit der Renovierung beginnen.

Pffft - ob das dieses Jahr noch in die Gänge kommt, bleibt abzuwarten....



Was war denn nun genau passiert?

Die Geschichte muss sich in etwas Folgendermaßen zugetragen haben:

Bastian hat sich aus dem Arbeitszimmer (vom oberen Regal... *hüstel*) die Flasche mit dem Brennspiritus geholt, weil er angeblich für Experimente etwas davon in ein kleineres Fläschchen abfüllen wollte. Und damit niemand etwas mitbekommt, tat er das in aller Heimlichkeit in seinem Zimmer.
Neben einer brennenden Kerze.
Das Fläschchen kippte wohl um.
Bastian verlor mit der großen Flasche das Gleichgewicht - oder machte eine hektische Bewegung, so genau ist das nicht mehr nachzuvollziehen - , stieß dabei die Kerze um - und das Unglück nahm seinen Lauf.
Brennspiritus brennt ziemlich gut.

Das Ganze geschah Mittwoch Abend so gegen 20:15 Uhr.
Uli war nicht da (haha, Uli ist häufiger nicht da, wenn Katastrophen geschehen *lol*).
Ich war im Arbeitszimmer am PC und hörte Jona - auf halber Strecke - wie verrückt nach mir schreien. Bastian völlig hysterisch im Hintergrund. Und noch während ich sehr zügigen Schrittes vom einen Ende der Wohnung zum anderen eilte, dachte ich mir, dass Bastian sich wohl jetzt endgültig einen Finger abgesäbelt hat. Dem Geschrei nach zu urteilen jedenfalls.

Aber die Situation war offensichtlich eine andere. Neben seiner Kommode loderten die Flammen ca. 80 cm in die Höhe. Das Kind stand hysterisch kreischend daneben ("Das habe ich nicht gewollt!") und trug recht wenig zur Löschung bei. Jona und ich schnappten uns das erstbeste Kleidungsstück, das wir finden konnten (Bastians Schlafanzug) und begannen, die Flammen "totzuschlagen". Aber schon nach drei Schlägen war klar, dass wir so nocht weiterkommen. Außerdem entwickelte sich inzwischen richtig übel Rauch. Also Kinder raus aus dem Zimmer, ich stürtze ins Bad, füllte einen Eimer (halbvoll) mit Wasser und leerte ihn über die Flammen. Zur Sicherheit noch einen halben hinterher. Dann war der Brand gelöscht.



Aber überall war Qualm und Rauch. Man konnte von der Tür nicht bis zum Fenster sehen. Raus und zu die Tür. Nur - jetzt zog der Rauch ja in die Wohnung.
Schlecht. Sehr schlecht. Also tief Luft geholt, zum Fenster gerannt, die Kakteen von der Fensterbank gewischt, Jalousie hochgezogen und das Fenster geöffnet. Und leider irgendwann zwischendurch geatmet - musste sein. Meine Lungen verlangten danach. Aber gut ist etwas anderes *augenroll*.



Und seitdem....?

Bastian schläft bei Jona im Zimmer auf einer Isomatte im Schlafsack. Viele Kleidungsstücke sind schon gewaschen. Matratze und Sofa müssen wahrscheinlich entsorgt werde. Die Kommode sowieso.

Ich habe heute Abend zum ersten Mal wieder ein Wort mit Bastian gewechselt. Aus reinem Schutz nicht früher. Denn alles, was ich ihm gesagt hätte, hätte die ohnehin schlechte Situation verschlimmbessert.

Ach ja - und zu allem Übel hat sich das kleine Kind gestern (also Donnerstag) mit hohem Fieber ins Bett gelegt. Bei meinem Heimkommen hatte er über 40°C Fieber. Feinchen - da kommt Freude auf, gell?! Inzwischen ist er wenigstens fieberfrei, schnieft noch und hustet ein wenig. Aber sonst geht´s aufwärts.

Oh, und ich habe den Kindern angedroht, dass ich völlig ausrasten werde, wenn ich auch nur eine Spur von einer Kerze oder ein einzelnes herrenloses Streichholz in einem der Kinderzimmer finde solange sie hier wohnen... *augenroll*

Soviel für Heute. Früher ging´s leider nicht. Ich war etwas - hm, lethargisch....?

.... und wenn das so weiter geht, richte ich ein Spendenkonto ein *lol*. Diese Jungs ruinieren uns noch *riesenseufz*

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