Freitag, 25. Mai 2007
Marmeladenzeit....
Hach, meine "Marmeladenversuchsküche" ist wieder eröffnet. Nachdem die ersten vier Kilo Erdbeeren in unseren Bäuchen verschwanden, musste gestern auf dem Markt natürlich Nachschub her. Und auch hier konnte ich nur einen Bruchteil retten. Daraus wurden dann heute verschiedene Erdbeermarmeladen gekocht. Zuerst eine "konservative":

750 g Erdbeeren
250 g Gelierzucker 3:1

Pürrieren und ca. 10 Minuten unter Rühren köcheln lassen. Ich habe natürlich wie immer meinen Thermomix dafür benutzt.

Als nächstes war eine "Grüne-Pfeffer-Variante" an der Reihe:

300 g Erdbeeren
100 g Gelierzucker 3:1
ca. 1 TL grüner Pfeffer
1 Päckchen Zitronensäure

Mischmaschmischmaschmischmasch - zehn Minuten köcheln. Abfüllen.

Und zuletzt gab´s noch einen Versuch mit Erdbeer-Marzipan. Eigentlich wollte ich das mit Marzipanrohmasse machen. Aber mangels Selbiger gab´s dann folgende Zutaten:

750 g Erdbeeren
150 g Gelierzucker 3:1
1 Päckchen Gelierfix
3 Minifläschchen Backaromenzusatz "Bittermandel"
1 Schuß Amaretto (nach Belieben)

Verrühren, 10 Minuten köcheln und abfüllen.

Jetzt stehen hier sieben frisch gefüllte Marmeladengläschen und warten auf den Verzehr. Riechen tut alles hervorragend. Aber ob das auch schmeckt.... ;-))

Ich werde berichten....

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Samstag, 9. Dezember 2006
Ein kulinarisches Stöckchen...
Buäh - da habe ich ein Stöckchen gefangen - von ANJE . Und eigentlich weder Zeit noch Inspiration, dieses ordentlich zu zerkauen... *örks*. Aber bitte, ich bin ja nicht so. Dann fange ich mal an. Wobei ich bei einigen Fragen wirklich tiiiief in mich gehen muss. Erstmal kurz die Holzsplitter aus meinen Zahnzwischenräumen entfernen und dann geht´s los:

Welche Gerichte verbinde ich mit folgenden Orten und/oder Gegebenheiten:

Freibad: Wenn überhaupt Pommes - und Eis, am liebest Buttermelk Zitrone. Und schon setzt der Speichelreflex ein - Pawlow läßt grüßen *gnagna*. Meist knabbere ich Gummibärchen oder mit Vorliebe Lakritz. Alles andere verflüssigt sich in der Hitze, oder zerbröselt.

Skihütte: Naja, ich war erst zweimal so richtig Skifahren. Als Studentin benutzte ich die Hütte zum Aufwärmen und "aß" heiße Schoki mit Sahne. Und im letzten Jahr war der Abstieg in den Augen der anderen wahrscheinlich perfekt: Überwiegend Wasser oder Cappuccino

Urlaub: Gegrilltes Gemüse, viel Nudeln, Fisch - Hauptsache, ich muss nicht selbst Hand anlegen. Ich koche jahraus, jahrein. Da will ich im Urlaub nicht mehr. Deshalb wurden die letzten drei Urlaube auch "all inclusive" gebucht. Gut, das erste Mal war ein Reinfall - den Pamps hätten sie sich auch sparen können. Allein der Hunger trieb mich an die Schüssel. Im letzten Jahr war´s hervorragend. Ich glaube, es gab nicht an zwei Tagen während der gesamten zwei Wochen die gleiche Buffet-Zusammenstellung. Und das dritte Mal wird sich dann im nächsten Jahr zeigen...

bei Muttern: Hach, ganz spontan fällt mir da der vorzügliche Matjes mit Sahnesoße und Zwiebeln und Äpfelchen und Pellkartoffeln ein. Oh Mann, ist das gut.... *lechz*

bei Krankheit: Da bin ich meist froh, wenn ich mein Leben habe. Wenn´s mich in Richtung grippaler Infekt erwischt hat (oder auch Magen-Darm), schlürfe ich gerne die "gekörnte Brühe" von Maggi (hey, vielleicht ist dieses Stöckchen ja von der Nahrungsmittelindustrie geworfen worden...?). Ohne Brot, ohne Beilage, einfach so. Gerne auch literweise.

bei Liebeskummer: Das ist schon lange her - aber ich meine, mich daran zu erinnern, dass dann Schokolade herhalten musste. Oder Nutella - eimerweise *seufz*

Unterwegs: Gerne belegte Brötchen oder Baguettes. Wenn sie frisch sind, auch mal ohne Belag. Und natürlich gehören standes-, landesgemäß die Laugenbrezel dazu.

Restaurant: Da bin ich spontan. Ich muss mir die Karte ansehen und dann funkt´s. Beim Chinesen ist es oft Schweinefleisch mit Erdnusssoße (massenhaft Erdnusssoße.... *strahl* - komischerweise mag ich Peanutsbutter überhaupt nicht). Beim Italiener Nudeln mit sehr viel Knofi (überhaupt gehört Knoblauch für mich zum Leben dazu, könnte ich so manches Mal roh verspeisen), überbackene Sachen sind auch nett. Ach ja, Essen überhaupt....

Als Kind: Weia, daran kann ich mich nicht mehr erinnern. War ich Kind...? Was habe ich gegessen? Doch, halt, Pferderouladen mit selbst gesammelten Maronen und Brechbohnen und Kartoffeln. Gab´s bei meiner Großmutter.

Niemals: Die meisten Innereien. Leber ist nett, habe ich aber seit Jahrzehnten nicht gegessen (und damit meine ich wirklich Jahrzehnte). Pfefferminztee. Hühnchen nur sehr ungern (Anje, zügele Deinen Kommentar....;-)). Haferschleim - örks.... Und Kuddeln. Zählt zwar zu den Innereien, hat aber eine ganz eigene Geschichte: Als ich frisch im Schwabenland war, unterhielten wir uns über regionale Essgepflogenheiten. "Wir" waren in diesem Falle mein Mann und meine Schwiegermutter. Jedenfalls erzählten die beiden von Kuddeln, und ich verstand nur Bahnhof. Man suchte nach einer guten Übersetzung. Man suchte nach überhaupt einer Übersetzung. Und dann kam das Wort: Pansen. Worauf ich völlig entsetzt hervorstieß: "Hundefutter...?" Als anderes hatte ich das bis dahin nicht kennengelernt. Und wer mal über Tage hinweg 50 kg rohen Pansen für die Futtertröge kleinschneiden musste, der weiß, warum ich mich angewidert abwandte.... *schüttel*

Immer gerne: Nudeln, Kartoffeln, Knoblauch, Käse in rauen Mengen (hmmmm - Ziegenkäse *tropf*), Matjes, roh, mit Zwiebeln

Überraschend gut: Parmesan. Der richtige am Stück. Nach jahrelanger Meidung dieser Speise - ich kannte bis dato nur die Krümelvariante, die nach Moppelk...e schmeckte - überlistete man mich mittels eines Komplottes. Und siehe da,nein, das konnte kein Parmesan sein. So schmeckt der nicht. Kann nicht sein. Nie....!!! War´s aber doch. O Wunder - seit dieser Zeit gehört Parmesan in unseren Kühlschrank. Aber am Stück, bitte sehr. Krümelzeugs kommt mir nicht ins Haus. Ich krümele selbst.

Überraschend schlecht: Austern und Schnecken. Schleimiges ....

Für immer mein absolutes Lieblingsessen: Für immer...? So richtig für immer....? Na, das kann sich doch ändern, oder? Menno, was soll ich da nun hinschreiben....? Matjes gehört dazu. Und Nudeln. Und Ziegenkäse bestimmt auch. Und Muhley´s... Gut, eigentlich kein Essen im direkten Sinn. Aber bei der Menge Sahne könnte es schon als solches durchgehen...

das beste Restaurant, in dem ich war: Och, da gab es einige. Aber ich kann mich erinnern, dass wir in Irland irgendwo in einem völlig überfüllten Pub waren, in dem wir ein hervorragendes Stew gegessen haben. Boah, war das gut. Deftig, aber gut....

So, und jetzt soll ich also entscheiden, wem ich dieses Stöckchen ans Hirn werfe....? Ich bin da mal ganz vorsichtig und sanft, sonst gibt´s Klagen wegen der Beulen. Ich würde gerne die Kommentare von Herrn Armes Hasi - sofern er hier mitliest - und von PETI lesen, wenn sie wieder gesund ist und dann mal Zeit und Lust hat ;-)). Na - und jeder, den es gelüstet, darf sich das Stöckchen natürlich auch so mitnehmen....

Nachtrag: Ich hätte da noch die Rubrik "geht gar nicht" anzubieten. Die fülle ich jetzt mal flink mit scharfen Sachen. Löwensenf esse ich gerne. Die Schärfe geht. Aber alles was in Richtung pfefferige Schärfe tendiert, so Chilischoten und ähnliches, geht gar nicht. Ich verfärbe mich recht schnell, Tränen laufen ungehemmt über mein Gesicht, meine Ohren werden sofort taub (ehrlich, es rauscht nur noch und ich höre fast nichts mehr), ich fange an zu japsen und spätestens zehn Minuten später muss ich dringend das Bad aufsuchen, nicht um mich oral vom Essen zu trennen, vielmehr stellt sich mein Darm weit und stellt die Eindickung des Speisebreis mit sofortiger Wirkung ein. Die Folge kann sich jeder vorstellen, der über ein wenig Phantasie verfügt (Anfragen sind gestattet, aber beschwert Euch dann nicht.... *hüstel*).
Scharf geht nicht.
Nie.
Fragt Uli.
Fragt Anje.

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Dienstag, 10. Oktober 2006
Pflaumenmarmelade mit Amaretto
Und hier kommt das bislang leckerste Pflaumenmarmeladenrezept, das ich ausprobiert habe (gefunden und leicht abgewandelt im Wunderkessel):


500 g Pflaumen
250 g Gelierzucker 2:1
Zitronensaft
Amaretto nach Belieben (ich nehme für diese Menge ca. 50 ml)

Pflaumen entsteinen, mit Gelierzucker und Zitronensaft vermengen und im Thermomix auf Stufe 6 zerkleinern (wahlweise mit dem Mixstab). Dann ca. 15 Minuten köcheln lassen - zuletzt den Amaretto drunterheben, rühren - fertig. Jetzt nur noch in Gläser füllen und - genießen....

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Sonntag, 8. Oktober 2006
Rotkohlsalat - fruchtige Variante
Man nehme:

1 Rotkohl beliebiger Größe
2-3 Äpfel (abhängig vom eigenen Geschmack und der Rotkohlgröße)
1 Becher saure Sahne (10% Fett) - oder wahlweise 1 Becher Schmand (24% Fett)
ca. 1 TL Zucker
Salz
Pfeffer

Der Rest ist (mit dem Thermomix) recht einfach, ansonsten muß man etwas Armarbeit investieren: Rotkohl schneiden und "schreddern" (Stufe 4-5 bis er so klein ist, wie man sich ihn wünscht). Ohne TM bitte hübsch hobeln (spart das Fitnessstudio *hüstel*). Dann die entkernten Äpfel dazu, ruhig mit Schale, ebenfalls auf Stufe 4-5 (oder hobeln). Die restlichen Zutaten untermengen und fertig ist der Salat.

Wahlweise kann man ihn noch variieren mit Nüssen, Birnen, Orangenspalten - dann hat er eher ein wenig Waldorfsalat-Charakter. Wobei ich das noch nicht ausprobiert habe.

Guten Appetit!

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Donnerstag, 21. September 2006
Pflaumenmus...
... habe ich am Samstag geköchelt. Oder vielmehr: Mein Topf hat Pflaumenmus geköchelt *g*. Hier erst einmal das Rezept:

ca. 1.500 g Pflaumen - entsteint
ca. 250 g Gelierzucker 2:1
Zimt nach Belieben
etwas Essig

Die Pflaumen in den Thermomix geben und auf Stufe 10 pürieren - geht natürlich auch mit einem Mixstab. Dann Zucker, Zimt und Essig dazu, bei 100°C ca. 3 bis 4 Stunden (auf Stufe 1) köcheln lassen und gleich in Gläser füllen.
Wer keinen Thermomix hat, gebe alles in einen Topf und rühre zwischenzeitlich gut um. Eine andere Möglichkeit: Die gut verrührte Masse in einem Bräter in den Backofen geben, auch hier natürlich auf 100°C bei der gleichen Zeit einkochen lassen.

Geschmacklich war das heute Morgen schon eine Begegnung mit Weihnachten *zwinker*. Die Prise Zimt war wohl etwas größer. Aber uns schmeckt sie. Mal sehen, wie lange der Vorrat hält...

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Donnerstag, 31. August 2006
Lieblingskniofi - mojo verde
So, nachdem ich doch des Öfteren nach dem Rezept gefragt werde, habe ich mich entschlossen, auch noch eine spezielle Rezept-Rubrik zu eröffnen *tusch*.

Mojo Verde - grüne Knofisauce

2 Knofiknollen - Knollen!!! Keine Zehen!!!
2 Bund Petersilie
3 TL Salz
150 ml Weißweinessig
1-2 TL Cumin
400 ml Olivenöl

Zubereitung: Knofi schälen und zerkleinern. Zusammen mit Essig, Salz und Cumin kleinmixen (das geht am Besten im Thermomix *g*). Alles muss wirklich feinbreiig sein. Anschließend die gezupfte Petersilie dazu. Mixen. Zum Schluss das Olivenöl langsam dazu geben (der Mixer sollte im Dauerbetrieb sein). Ggf. noch mit Salz abschmecken. In Gläser füllen und ab in den Kühlschrank.

Ich verwende es z.B. für Soßen, Nudel- und Kartoffelgerichte, oder "pur" als Aufstrich auf Quark, Frischkäse etc.

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