Sonntag, 1. Juli 2007
Näharbeit der letzten Woche....
Genäht habe ich in der letzten Woche auch. Diese Kissenhülle bekuschelt mich beim Schlafen - und beim Lesen....;-))



Ursprünglich ist es wohl der Stoff, aus dem edle Bettwäsche gemacht wird, also genau das Richtige für meine Kissen. Und ich bin von der "Liege- und Wohlfühlqualität" begeistert. Diese Art von Patchworken macht mir richtig Spaß. In der nächsten Woche muss ich dann dringend die beiden Kissen benähen, die die Kinder zu ihren Geburtstagen bekommen werden. Die Jungs sind ebenfalls "Kissenfans" - solange sie die richtige "Konsistenz" haben *g*.

Und noch etwas kam in der letzten Woche an:



Ich mag diese Debbie-Mumm-Patches sehr, bin mir aber noch nicht so ganz im Klaren, was ich daraus machen werde. Kissen oder Decke oder....

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Mittwoch, 20. Juni 2007
Wochenendbeschäftigung...
Samstag habe ich die Gunst der Stunde genutzt und meine Nähmaschine rausgekramt. Nachdem ich ja bei DIESER AKTION so ein schönes Patchworkbuch erstanden habe (die Stoffe von Rowan sind einfach herrlich...!), war es an der Zeit, selbst zu Nadel und Faden zu greifen.

Allerdings erwies sich das Unterfangen als recht problematisch: Zuerst musste ein Großteil der Stoffe gebügelt werden. Dazu muss man wissen, dass ich nicht bügele. Nur beim Nähen. Und dass das Bügelbrett folglich in der hintersten - schwer zugänglichen - Ecke der Wohnung steht. Da durfte dann mein Göttergatte ran.
Jedenfalls dachte ich nach dieser Aktion, endlich anfangen zu können. Gefehlt. Meine Schere war verschwunden. Meine gute Stoffschere. Weg. Also begab ich mich erst einmal auf die Suche. Um es abzukürzen: Sie ist bis zum heutigen Tag verschwunden. Meine Ersatzschere erwies sich als Flopp: Ich vermute mal, sie fiel meine Mini-Monstern in die Hände und wurde zum Schneiden von Drähten missbraucht. Jedenfalls liegt der Verdacht nahe. Maximale Schneidelänge: 1,5 cm. Boah, war das ätzend.....!

Nächster Teil: Umrechnen eines 40 x 40 cm Kissens auf 47 x 58 (was für ein komisches Mass... *wunder*). Das ging schnell, war auf dem Papier auch logisch recht gut zu erfüllen. Stoffe aussuchen, drapieren, probieren und dann zuschneiden lief einfach gut. Auch das Zusammennähen machte kaum Probleme - gut, gut, abgesehen von den üblichen Pannen: Unterfaden ging aus, ich nähte ein Teil zusammen, und trennte das Frischgenähte wieder auf, in der Annahme, dass ich einen Denkfehler umgesetzt hatte. Dem war aber nicht so, es war ursprünglich alles richtig genäht. Also gab´s einen zweiten Anlauf.

Und - klitzkleiner Trommelwirbel - hier das Ergebnis dieses Nachmittages:



Ich bin zufrieden. Aber diese Aktion hat auch gezeigt, wo die Grenzen sind. Nicht nähtechnisch, sondern räumlich. Ich musste nämlich alles wieder hübsch wegräumen, weil wir sonst nicht hätten essen können. Und diese Räumerei nervt unglaublich. Das Problem gibt´s auch beim Stempeln in schöner Regelmäßigkeit. Aber es wird einem ab und zu mit aller Deutlichkeit bewußt....

Sonntag dann ein Frusttag. Meine Kinder hatten es geschafft, unser Grandcouvert auf einer Länge von 140 cm einzureißen. Gut, auch das fing schleichend mit einem 20-cm-Riss an. Aber der Riss war eben nicht nur weithin für alle sichtbar, sondern er vergrößerte sich auch zusehends. Also musste er weg.
Ja.
*seufz*
Die Aktion wurde dann größer und verursachte mehrere kleine Wutanfälle, die die gesamte Familie umfassten. Ursprünglich hatte ich vor, die Rückseite mit Vliseline zu verstärken. Nur fand ich keine - Anfall 1 (*flüsteran* dafür räumte ich in dem Zusammenhang gleich die riesige Stoff-Woll-Bücher-Kruschtelecke im Schlafzimmer auf *flüsteraus* - Anfall 2). Plan B sah das Gegennähen eines dünnen Baumwollstoffes vor. Ich schnitt zu, steckte auf - um alles wieder abzurupfen - Anfall 3.
So ging das nicht!
Zuerst musste der Riss genäht werden. Von Hand. Über 140 cm. - Anfall 4 - 6
Zwischenzeitlich sah das so aus:



Wohlgemerkt, hier sieht man nur einen kleinen Teil des Risses, der Rest war schon gestichelt. Danach hatte ich kaum noch Gefühl in meinen Fingerspitzen (Anfall 7) und brauchte eine Mini-Auszeit. Das Ende ist schnell erzählt, dauerte aber mindestens noch einmal so lang: Stoffbahn aufstecken und -steppen, handgenähten Riss nochmals im Zickzackstich übernähen (Anfall 8 weil der Unterfaden natürlich wieder.....) - und zum Schluss die großartige Räumaktion.
*ächz*

Danach war ich platt wie eine Flunder und wollte nur noch meine Ruhe haben. Diese wurde dann durch den Abschlussanfall des Tages unterbrochen: Bastian kam auf die glorreiche Idee, Milcheis herzustellen. Nur LEGTE er den Milchbecher in den Gefrierschrank anstatt ihn zu stellen. Folglich verteilte sich die Milch in der Schublade und wir - jaha, WIR, beide Kinder wurden "zwangsverpflichtet"! - räumten selbige aus, mussten alle Einzelteile ab- und trockenwischen und wieder alles verstauen.

Und dann war SCHLUSS....!
Endgültig.
So wie dieser Eintrag....

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