Samstag, 29. September 2012
Sylt....
... ist einfach immer wieder schön *strahl*.

Während also der Faltentiger Haus und Hof und Pubertisten hütet - Danke Du Lieber!!! -, darf ich hier sein. Und gegen Mittag geht´s dann weiter Richtung Dänemark. Das Auto ist schon jetzt recht gut gefüllt. Da müssen aber noch viele Sachen rein.

Anekdote vom gestrigen Flugerlebnis:

Check-in-Schalter.
Ich lege meinen Boarding-Pass vor, die Dame nimmt, liest, strahlt mich an und sagt: "Einmal nach Venedig!"

Ähm, nö - Sylt.
Venedig wäre ja auch nett, aber NICHT JETZT.... *bg*.

Dann musste ich durch die Personenkontrolle, wie üblich.
Alle Taschen geleert, von einer Dame kontrolliert.
"Öffnen Sie bitte mal den Gürtel."
Kennt man ja inzwischen.
"Öffnen Sie bitte mal die Hose"
?? - Ähm, das war neu.
Nur zum Verständnis: Ich befand mich nicht in einer geschützten Umgebung, also Kabine oder so. Aber gut, was macht man nicht alles, um auf die andere Seite zu kommen....

Dann kamen die Schuhe an die Reihe. Da ich meine schweren Treter natürlich nicht im Koffer, sondern an den Füßen transportierte, war mir das auch vorher klar. Also auf dem Stühlchen Platz genommen, die Treter ausgezogen, in die Schale gestellt und weg waren sie.

Kamen auch erst mal nicht wieder.
In der Zwischenzeit betrachtete ich das Treiben um mich herum, immer auch meine anderen "Belongings" im Blick. Nicht dass da jemand noch...
Und die Zeit verging.
Fünf Minuten.
Was - um alles in der Welt - stellen die mit meinen Schuhen an?
Kann ich die anschließend noch an meine Füße binden?
Oder sind sie zerschnitten....?
Zehn Minuten.
Dann plötzlich drehte sich die Kontrolldame um, ihr Blick fiel auf mich, die Augen wurden groß. Und dann kam Bewegung in die Sache. Hektisches Agieren.
"Ach herrje, ich hatte Sie ganz vergessen. Sie haben aber auch die Ruhe weg....".
Meine Reaktion: Schulterzucken und "Na, in zehn Minuten hätte ich mich gemeldet. Da beginnt nämlich das Boarding...."

Schühchen angezogen, Sachen geschnappt, mich wieder mit allem Möglichen bestückt und dann endlich... Endlich! - konnte ich meiner Wege traben.

Merke: Immer hübsch Zeit einplanen, denn manchmal passieren Dinge, die sonderbar sind...

So, und jetzt geht´s hier weiter ;-))

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Mittwoch, 26. September 2012
Reiseerlebnisse....
Also, da war ich zwei Tage auf Dienstreise in Heidelberg und habe Erlebnisse, die für - nun ja, bestimmt drei Tage gereicht hätten.

Meine Reisestelle hat mir ein Hotel ausgesucht, das angeblich nahe am Bahnhof ist. Gut, ich bin etwas fußlahm und nicht die Schnellste, aber mit Koffer brauchte ich immerhin schlappe 20 Minuten (ohne übrigens auch....). Dummerweise war der Tagungsort an der Uni genau in die andere Richtung. Gesamtlaufzeit: ~ 45 Minuten.

Örks.

Dementsprechend müde war ich bei den Vorträgen und kämpfte mit Günter. Also nicht mit einem Vater, sondern mit dem inneren Schweinehund.

Die Fortbildung ging bis 19:40 Uhr - offiziell. Wir verzichteten kollektiv auf die Diskussion und schlappten erst einmal zum Bahnhof. Direkt daneben befindet sich nämlich ein Hotel, in dem einige unserer Gruppe untergebracht waren. Nur war das bei mir eben schon ausgebucht. Inzwischen hatte es zu regnen begonnen. Nicht stark, aber immerhin - äh, nass.

Vom Bahnhof aus machten wir uns auf den Weg in die Heidelberger Altstadt. Laufweg ~ 40 Minuten. Schien ja "mein" Tag zu sein. Den Abend spare ich mal aus, der war nett und gesellig.

Aber der Heimweg.... Inzwischen setzte starker Englischer Landregen ein. Zu Fuß zum Hotel (über den Bahnhof - wie konnte es anders sein). Fast eine Stunde Gelatsche. Ich war recht durchfeuchtet, bis auf die Unterwäsche. Also begann ich um Mitternacht mit der Trocken-Aktion: Heizung im Bad an, alle Kleidungsstücke drangebamselt. Und unter die Dusche gehüpft (erwähnte ich, dass ich seit gestern die Rüsselpest habe....?).

Im Hotel war ich in der 5. Etage untergebracht (Fahrstuhl bis 4. Etage), direkt unterm Dach. Bei dem Regen war das Fenster besser nicht zu öffnen, durch Wärme und Feuchtigkeit entwickelte sich im Laufe der restlichen Nacht eine Saunaumgebung.

Kurz: Die Nacht war unruhig, das Bett schmal, das Klima feucht-warm.

Heute Morgen - kein Regen. Fast alle Sachen trocken. Nur die Schuhe waren innen noch ein wenig klamm. Hätte man mir das mit dem Regen vorher gesagt, hätte ich ja wenigstens Schwimmflügelchen mitgenommen.

Nun ja. Da ich nicht mit dem Koffer quer durch die Stadt rollen wollte, machte ich einen Stopp am Bahnhof. Kofferaufbewahrung war angesagt. 24 Stunden für 2,- €. Soviel wollte ich gar nicht. Und ich hatte eh´ nur eine Euro-Münze. Nur spuckte der Apparat den Euro immer wieder aus. Also kurz noch eine Packung Taschentücher gekauft, Geld gewechselt und der Koffer-Unterstellung stand nichts mehr im Weg.

Der Rest des Tages verlief - fast - ereignislos.
Aber eben nur fast.
Man solle nicht zu früh frohlocken.
Bevor ich mich auf dem Weg zum Bahnhof machte, suchte ich noch einmal die Örtlichkeit auf. Mit Schlange stehen - typisch für Damen-WCs. Ich kam an die Reihe, alles ging seinen gewohnten Gang, bis ich die Kabine verlassen wollte. Denn das ging nicht mehr. Der Schließmechanismus ließ sich nicht mehr öffnen.

Endlich mal erwies sich eine Warteschlange als sinnvoll. Die Damen versuchten erst auf eigene Faust die Öffnung und benachrichtigten dann den Hausmeister. Der kam, sah die Bescherung und verschwand wieder. Als er dann wieder kam, fragte er zuerst, ob ich angezogen sei.

....

Nee, ich werfe in solchen Momenten immer erst die Kleidung von mir... *kopfschüttel*

Ich wurde jedenfalls befreit. Dieses Intermezzo spielte sich übrigens in der Pathologie ab. Man könnte ja auf die Idee kommen, dass dort "Frischfleisch" benötigt wird. Aber nicht das Meinige.... ;-))

Edit: Dank eines tollen Geschenkes meiner lieben Ma kann ich sogar eine Aussage über den zurückgelegten Weg am ersten Tag machen: 22.223 Schritte = 12,22 km

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Montag, 14. April 2008
Reiselust..
... habe ich bekommen, nachdem ich DIESEN ARTIKEL las.

Ach ja....*seufz*

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